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Die Personalbedarfsplanung im Handwerk ermittelt den voraussichtlichen Bedarf an Mitarbeitenden für den Betrieb für eine festgelegte Zeitspanne.
Die quantitative Personalplanung nimmt die Anzahl der benötigten Mitarbeitenden in den Fokus. Bei der qualitativen Personalplanung geht es um die Qualifikationen der Angestellten.
Im Handwerk gibt es verschiedene Gründe, den Personalbedarf regelmäßig zu berechnen: Veränderungen der finanziellen Situation (etwa mehr oder weniger Aufträge als üblich), Saisoneffekte mit jahreszeitbedingten Schwankungen der Auftragslage und eine veränderte Betriebsausrichtung, zum Beispiel die Erweiterung des Leistungsportfolios.
Um den Nettopersonalbedarf zu berechnen, ziehst du den Personalbestand vom Bruttopersonalbedarf ab. Die Differenz zeigt, wie viele Mitarbeitende du zusätzlich brauchst oder zu viel hast.

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Definition Personalbedarfsplanung im Handwerk
Um zu verstehen, was die Personalbedarfsplanung bedeutet, ist es wichtig, zunächst den Begriff des Personalbedarfs zu definieren. Personalbedarf ist die Anzahl an Mitarbeitenden, die ein Handwerksbetrieb benötigt, um alle Aufträge sowie sonstige anfallende betriebliche Aufgaben zu erfüllen. Durch die Planung des Personalbedarfs wird sichergestellt, dass dem Betrieb kontinuierlich genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Das bedeutet: Betriebsleitende müssen den Personalbestand regelmäßig mit der Auftragslage abgleichen.
Grundsätzlich ändert sich der Personalbedarf immer dann, wenn sich die Auftragslage stark verbessert oder verschlechtert. Übersteigen die Einsätze die zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden der Mitarbeitenden oder gehen einzelne Mitarbeitende in Mutterschutz oder Rente, steigt der Personalbedarf. Das bedeutet, dass neue Fachkräfte gesucht werden sollten. Gehen die Aufträge jedoch stark zurück, sinkt der Personalbedarf. Es müssen eventuell Mitarbeitende in Kurzarbeit geschickt oder sogar entlassen werden, um den Fortbestand des Betriebs nicht zu gefährden. Betriebsleiterinnen und -leiter können natürlich nicht hellsehen, was ihren Personalbedarf betrifft. Jedoch gibt es Methoden, um den Personalbedarf zu berechnen.
Bevor du anfängst, Zahlen in den Taschenrechner einzugeben, solltest du bestimmen, für welche Zeitspanne du deinen Personalbedarf ermitteln möchtest. Diese kann beispielsweise ein Jahr, aber auch drei oder fünf Jahre umfassen.

Nachdem du die Zeitspanne festgelegt hast, kannst du loslegen, und zwar mit der Berechnung des Bruttopersonalbedarfs.
Der Bruttopersonalbedarf sagt aus, wie viele Mitarbeitende du insgesamt benötigst. Kündigungen, Renteneintritte, Mutterschutz und andere Abgänge werden hier jedoch (noch) nicht berücksichtigt.
Mit einer einfachen Formel kannst du den Bruttopersonalbedarf ermitteln:
Genau! Um zu berechnen, wie viele Handwerkerinnen und Handwerker in dem Zeitraum arbeiten werden, für den du planst, kannst du folgende Formel verwenden:
Personalbestand (aktuell) + Neuzugänge – Abgänge
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Nachdem du deinen Bruttopersonalbedarf und den Personalbestand ausgerechnet hast, ist die Ermittlung des Nettopersonalbedarfs schnell erledigt. Hierfür ziehst du einfach den prognostizierten Personalbestand vom Bruttopersonalbedarf ab.
Unabhängig davon, wie deine Rechnung ausfällt, ist eines sicher: Nicht nur eine gute Personalplanung wirkt sich positiv auf den Erfolg deines Betriebs aus, sondern auch eine geschickte Einsatzplanung!
Die Einsatzplanung nimmt viel Zeit in Anspruch? Das geht besser: Mit der Meisterwerk App legst du Aufträge an und wählst mit wenigen Klicks deine Mitarbeitenden oder Teams für einzelne Projekte und Termine aus. Wann, wo und mit wem deine Belegschaft eingeteilt ist, sieht sie direkt in der Handwerker App. Auch Änderungen werden in Echtzeit übernommen und können via Direktnachricht kommuniziert werden.
