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Das elektronische Fahrtenbuch ist die moderne Alternative zum Fahrtenbuch auf Papier. Es zeichnet die meisten wichtigen Daten nahezu automatisch auf. Und das manipulationssicher.
Das hilft dir dabei, Steuervorgaben einzuhalten und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass deine Angaben vom Finanzamt anerkannt werden. Du musst weniger händisch eintragen, was sowohl das Fehlerrisiko als auch deinen Zeitaufwand reduziert.
Elektronische Fahrtenbücher haben für Handwerkerinnen und Handwerker viele Pluspunkte. Es gibt bei der Umstellung jedoch ein paar Punkte zu beachten. Lies weiter und erfahre, welche.
Maxi nimmt deine Anrufe entgegen, fragt die wichtigen Infos ab und schickt dir eine Zusammenfassung. So entlastest du dein Team und lässt keinen Kunden warten.

Ob fest eingebaute Box, Adapter plus Programm oder Fahrtenbuch-App: Es gibt viele verschiedene Varianten elektronischer Fahrtenbücher. Die grundlegende Funktion ist immer gleich: Mithilfe von GPS verfolgt das Programm, wo sich das Fahrzeug befindet bzw. wohin es sich bewegt. GPS ist ein globales System, das zur Positionsbestimmung Satelliten benutzt.
Das Programm speichert die GPS-Daten automatisch. Du musst dann nur noch die restlichen Informationen ergänzen: Du kategorisierst die Fahrt und tippst zum Beispiel den Fahrtzweck sowie Name und Adresse deiner Kundin oder deines Kunden ein. Du kannst auch Angaben zur Geschwindigkeit, Staus oder Tankbelege abspeichern.
Willst du das elektronische Fahrtenbuch dann ans Finanzamt weitergeben, kannst du es einfach als CSV oder PDF exportieren.
Neben den oben genannten Basisdaten ist der Rest meist individuell einstellbar. So kannst du die Fahrtenbuch-App optimal an deine Prozesse und Anforderungen anpassen. Nutze das Angebot der Fahrtenbuch-Anbieter und teste das Programm ausführlich. So findest du heraus, ob es gut händelbar ist und zu deinen Anforderungen passt.
Mittlerweile gibt es auch lernfähige Fahrtenbuch-Apps. Je länger du diese benutzt, desto mehr Zeit sparst du beim Ausfüllen des Fahrtenbuchs. Denn bei Strecken oder Zielen, die sich wiederholen, schlägt das Programm Name der Kundin oder des Kunden sowie Besuchsgrund automatisch vor. Das spart Zeit! Besonders Handwerksbetrieben, die viele regelmäßige Wartungen durchführen oder Reinigungsbetrieben mit wiederkehrenden Aufträgen.
Der Tag ist super-eng getaktet. Die Parkplatz-Suche hat mal wieder ewig gedauert. In solchen Situationen fehlt Handwerkerinnen und Handwerkern oft der klare Kopf fürs genau Ausfüllen des Fahrtenbuchs. Das Papier-Fahrtenbuch aktuell zu halten, ist sehr aufwendig. Das Risiko, dass du beim Notieren einen Fehler machst, ist hoch. Wenn Unstimmigkeiten auftauchen, etwa beim Kilometerstand, beanstandet das Finanzamt das Fahrtenbuch. Das elektronische Fahrtenbuch hat im Gegenzug einige Vorteile:
Für Handwerksbetriebe mit mehreren Mitarbeitenden interessant: Wenn du wechselnde Fahrzeuge nutzt, bieten manche Programme die Möglichkeit, das jeweilige Fahrzeug oder den jeweiligen Fahrer individuell auszuwählen. Du kannst also innerhalb einer Anwendung auf alle Fahrtenbücher zugreifen.
Wenn du in deinem Handwerksbetrieb das Fahrtenbuch in Zukunft elektronisch führen möchtest, beachte: Der Umstieg ist nicht spontan zwischendurch möglich, sondern sollte zum Jahres- oder Fahrzeugwechsel erfolgen.
“Informiere dich vor der Umstellung auf das elektronische Fahrtenbuch, welche Programme dein Finanzamt anerkennt.”
Ob auf Papier oder elektronisch: Beide Fahrtenbücher müssen die Anforderungen des Finanzamts erfüllen. Welche Variante du nutzt, ist dir überlassen. Da gibt es keine Vorgabe vom Finanzamt. Wie du das Fahrtenbuch führst: Da gibt es jedoch einige Vorgaben.
Nicht jedes elektronische Fahrtenbuch ist finanzamtkonform. Wir empfehlen dir: Sprich mit deiner Steuerberaterin oder deinem Steuerberater. Oder frage bei deiner Finanzbeamtin bzw. deinem Finanzbeamten nach, welche Anbieter akzeptiert werden. Das kann je nach Finanzamt unterschiedlich sein!
Damit das elektronische Fahrtenbuch vom Finanzamt anerkannt wird, solltest du generell auf folgende Punkte achten:
Noch ein Tipp: Denke auch an den Datenschutz. Wähle ein elektronisches Fahrtenbuch, das deine sensiblen Daten auf Servern in Deutschland abspeichert.
Aber schlussendlich hängt die Akzeptanz des Finanzamts auch von den Nutzenden ab: Du musst das Fahrtenbuch korrekt ausfüllen! Das ist die wichtigste Voraussetzung.
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Du entscheidest, wie sie klingt, was sie sagt und welche Fragen sie stellt – perfekt abgestimmt auf deinen Betrieb.
Unsere Checkliste fasst zusammen, was beim Führen des elektronischen Fahrtenbuchs wichtig ist.
Ein elektronisches Fahrtenbuch erleichtert Handwerksbetrieben die Arbeit, muss aber auch gewissenhaft und korrekt ausgefüllt werden. Jeder gefahrene Kilometer muss im Fahrtenbuch stehen. Das ist – neben dem Manipulationsschutz – eine wichtige Voraussetzung für die Akzeptanz beim Finanzamt.
Ja, aber nicht alle. Es gibt keine generelle Zulassung für alle Programme, jedes Finanzamt hat seine eigene Liste. Eine Excel-Tabelle ist tabu, nur zertifizierte und manipulationssichere Software ist finanzamtskonform. Frag deinen Steuerberater oder dein lokales Finanzamt direkt, welche Programme bei euch anerkannt sind.
Umsteigen geht nur zum Jahresanfang oder beim Fahrzeugwechsel, nicht spontan mitten im Januar durcheinander. Teste die Software vorher gründlich, sonst ärgerst du dich monatelang mit Bedienungsfehlern. Gib dir selbst Zeit zum Lernen und zum Einstellen aller Parameter, bevor das Finanzamt kommt.
GPS erfasst deine Route vollautomatisch, die Fehlerquote geht gegen null. Wiederkehrende Kundenfahrten schlägt die App selbst vor, Zeit sparst du massiv. Das Protokoll ist manipulationssicher, so hast du saubere und glaubwürdige Papiere für Finanzamtkontrolle. Das Fahrtenbuch füllt sich fast von selbst.
Daten dürfen nachträglich nicht unerkannt veränderbar sein. Änderungen sind nur innerhalb von 7 Tagen möglich und müssen für die Prüfung sichtbar bleiben. Das Finanzamt akzeptiert keine leeren oder ungenauen Einträge — auch Privatfahrten müssen dokumentiert sein. Selbst eine private 3-km-Fahrt gehört rein mit Kilometerstand.
Ja, viele gute Programme unterstützen mehrere Fahrzeuge problemlos. Du wählst einfach das Fahrzeug oder den Fahrer beim Eintrag aus. So managst du alle Autos oder alle Mitarbeiter in einer zentralen App. Das ist sehr praktisch und zeitsparend für Betriebe mit Fahrzeugflotte oder vielen Fahrern.