Der Begriff klingt trocken und nach lästiger Pflicht. Das Berichtsheft hat jedoch wichtige Funktionen: Es dient als Protokoll der Ausbildungszeit: Deine Azubis halten alles, was sie lernen, im Berichtsheft fest.

Heutzutage gibt es mehrere Varianten, wie deine Azubis ein Berichtsheft führen können. Da wäre der Klassiker: handschriftlich mit Stift und Papier-Heft. Aber auch das digitale Berichtsheft erkennen viele Prüfungsausschüsse heutzutage an. Offiziell erlaubt ist die elektronische Form seit Oktober 2017. Das digitale Berichtsheft führen deine Azubis etwa mit Word oder Excel. Noch praktischer sind digital ausfüllbare PDF-Formulare (siehe Vorlage unten) oder Online-Programme.
Als Handwerksbetrieb hast du die Wahl: Du entscheidest, ob deine Auszubildenden ein analoges oder digitales Berichtsheft führen. Denke daran, dass du deine Entscheidung im Ausbildungsvertrag festhältst.
Ausgedruckt, als Word-Dokument oder als PDF: Informiere dich auch, was der Prüfungsausschuss möchte. Denn dieser gibt vor, in welchem Format deine Auszubildenden das Berichtsheft einreichen sollen.
Es gibt keinen! Das Berichtsheft ist der Ausbildungsnachweis.
In Deutschland müssen alle Auszubildenden ein Berichtsheft führen. Das steht so im Berufsbildungsgesetz (BBiG, §13, Nr. 7). Gut zu wissen: Das Berichtsheft ist Zulassungsvoraussetzung! Ihre Auszubildenden müssen das Berichtsheft zur Prüfung dem Prüfungsausschuss vorlegen. Dieser benotet es jedoch nicht.
Maxi nimmt deine Anrufe entgegen, fragt die wichtigen Infos ab und schickt dir eine Zusammenfassung. So entlastest du dein Team und lässt keinen Kunden warten.


Lade unsere kostenlosen PDF-Vorlagen herunter: Mit ihr führen deine Auszubildenden täglich oder wöchentlich Berichtsheft. Regelmäßig, übersichtlich und praktisch am Handy, Tablet oder Computer.

Hier ein paar Dinge, die Handwerksbetriebe und Auszubildende beim Ausfüllen des Berichtsheftes beachten müssen. Das sind die Mindestanforderungen:
Maxi ist immer freundlich, nie krank und spricht verschiedene Sprachen.
Du entscheidest, wie sie klingt, was sie sagt und welche Fragen sie stellt – perfekt abgestimmt auf deinen Betrieb.

Digitale Berichtshefte vereinfachen den Ausbildungsnachweis und sparen sowohl Auszubildenden als auch dem Ausbildungsbetrieb Zeit und Papier.
So geht es noch schneller: Ersetze das Word- oder Excel-Dokument mit einem digital ausfüllbaren Formular: Lade es in die Meisterwerk App hoch. Deine Auszubildenden füllen es direkt in der App aus. Du prüfst die gut lesbaren Berichte dann in der App – vom Büro aus oder unterwegs. Auch eine digitale Unterschrift ist möglich.
Formulare hochladen, digital ausfüllen und unterschreiben: Die Meisterwerk App ist die Informationszentrale für Handwerksbetriebe.
Hinweis:
Die Informationen in diesem Artikel stellen keine Rechtsberatung dar. Trotz sorgfältiger Recherche können wir insbesondere für juristische Informationen nicht für Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität gewähren. Wenn Sie juristische Hilfe benötigen, kontaktieren Sie bitte einen Rechtsanwalt.
Das kannst du selbst entscheiden. Das Berufsbildungsgesetz schreibt vor, dass das Heft regelmäßig geführt wird – ob täglich oder wöchentlich, ist flexibel. Tägliche Einträge sind genauer, wöchentliche sparen Zeit. Halte deine Entscheidung im Ausbildungsvertrag fest.
Das Berichtsheft ist Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung. Ohne es, ohne Unterschriften und ohne vollständige Einträge wird die Azubi nicht zur Abschlussprüfung zugelassen. Im Extremfall muss die Ausbildung verlängert werden.
Nicht mehr ausdrucken und unterschreiben! Digitale Signaturen in der Meisterwerk App oder per E-Signatur genügen. Das Finanzamt und der Prüfungsausschuss akzeptieren das seit Oktober 2017. Du musst die Berichte vor Ort aber trotzdem regelmäßig kontrollieren.
Das hängt vom Prüfungsausschuss ab – jeder hat andere Anforderungen. Manche akzeptieren nur Papier, andere auch PDF oder digitale Formate. Erkundige dich bei deinem zuständigen Prüfungsausschuss, bevor du dich auf ein Format festlegst.
Nein, eher das Gegenteil. Das Schreiben über das Gelernte festigt das Wissen – ob auf Papier oder Bildschirm. Digital geht es sogar schneller, weil die Azubi nicht rätseln muss, wie man etwas schreibt. Mehr Zeit für die Fachlichkeit.