Bei einer Betriebsprüfung überprüfen Finanzbehörden steuerliche und wirtschaftliche Belange eines Unternehmens. So will die Behörde feststellen, ob dein Handwerksbetrieb seine steuerlichen Pflichten erfüllt und alle deine Angaben in der Steuererklärung korrekt sind. Oder ob jemand versucht, Steuern zu vermeiden oder zu hinterziehen.
Es gibt verschiedene Betriebsprüfungen, die verschiedene Bereiche abdecken. Zum Beispiel die Einkommensteuer, die Umsatzsteuer oder die Lohnsteuer. Betriebsprüfungen führen meist Finanzämter durch. Aber auch die Bundeszollverwaltung oder die Deutsche Rentenversicherung. Letztere prüft, ob du Sozialabgaben korrekt zahlst.
Die häufigste Art der Betriebsprüfung ist die Außenprüfung, die dein zuständiges Finanzamt durchführt.
Der Begriff bedeutet, dass die Behörde bei der Betriebsprüfung digitale Technologien einsetzt. Indem sie zum Beispiel auf steuerrelevante Belege auf elektronischem Weg zugreift. Digitale Betriebsprüfungen gestalten die Sache für alle Beteiligten effizienter. Vorausgesetzt, der Handwerksbetrieb ist darauf vorbereitet und kann die Unterlagen elektronisch bereitstellen.
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Die Liste ist nicht vollständig und hängt immer von der Art der Prüfung und den Anforderungen deines Finanzamts ab.
Hier am Beispiel einer Außenprüfung:
Grundsätzlich muss jeder Betrieb mit einer Betriebsprüfung rechnen – unabhängig von der Branche und Unternehmensgröße.
Laut Statistiken findet bei kleineren Betrieben alle 20 bis 30 Jahre eine Betriebsprüfung statt. Im Jahr 2021 haben die Finanzämter in Deutschland etwa 1,8 Prozent aller Unternehmen überprüft.
Wer dann schlussendlich geprüft wird, das kann keine Statistik vorhersehen. Eines ist aber klar: Wenn es in deiner Steuererklärung Ungereimtheiten gibt, dann wird das Finanzamt misstrauisch. Negativ fällt dem Finanzamt zum Beispiel auf, wenn du regelmäßig Fristen verstreichen lässt oder wenn deine Gewinne stark schwanken. Gute Vorbereitung ist also nicht nur für die Betriebsprüfung wichtig, sondern in allen finanziellen Belangen.
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Wenn du deine Buchhaltung korrekt, nachvollziehbar und systematisch erledigst, muss dir vor einer Betriebsprüfung nicht die Knie schlackern. Je systematischer und organisierter du vorgehst, desto weniger Aufwand macht dir die Vorbereitung der Prüfung. Digitale Programme sind besonders hilfreich für alle Beteiligten: Die relevanten Dokumente sind in wenigen Klicks da.
Vom Angebot über Planung, Dokumentation, Zeiterfassung bis zur Rechnungslegung: Manage alle Prozesse in deinem Handwerksbetrieb erfolgreich und effizient.
Statistisch alle 20 bis 30 Jahre bei kleineren Betrieben. 2021 prüfte das Finanzamt etwa 1,8 Prozent aller Unternehmen. Wen es erwischt, ist schwer vorherzusagen — aber bei Ungereimtheiten in der Steuererklärung oder regelmäßigen Fristverstößen wird das Finanzamt aufmerksam. Gut vorbereitet ist dein bestes Schutzschild.
Das Finanzamt wertet deine steuerrelevanten Daten digital aus, statt Aktenordner durchzublättern. Voraussetzung: Deine Buchhaltung läuft digital und GoBD-konform. Vorteil für dich: Die Prüfung ist meist kürzer. Voraussetzung bei dir: Die Belege müssen manipulationssicher gespeichert sein, Word- oder Excel-Rechnungen reichen nicht.
Mindestens zwei Wochen. In dieser Zeit bereitest du und dein Steuerbüro alle Unterlagen vor. Bei digitaler Buchhaltung geht das mit wenigen Klicks. Benenne eine Ansprechperson (du selbst, dein Buchhalter oder Steuerberater), die für die Prüferin oder den Prüfer verfügbar ist. Dann läuft's strukturiert ab.
GoBD sind die Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen. Das heißt: Rechnungen als Word oder Excel sind nicht erlaubt. Du musst Buchführungsprogramme nutzen, die Belege manipulationssicher speichern. Erstelle auch eine Verfahrensdokumentation, in der du deine Prozesse auflistest. Beim Finanzamt fällt ein formaler Fehler wie eine Word-Rechnung sofort negativ auf.
Ja. Wenn deine Räume nicht geeignet sind oder alle Unterlagen im Steuerbüro liegen, kann die Prüfung dort stattfinden. Wenn du keinen Steuerberater hast oder die Kosten zu hoch sind, kannst du beantragen, dass die Prüfung im Finanzamt selbst abläuft. Die Prüferin oder der Prüfer erklärt ihr Vorgehen in der Anfangsbesprechung — stell dort schon Fragen.