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Digitalisierung im Allgemeinen beschreibt die Umstellung weg von analogen Prozessen mithilfe von Papier, Plantafeln hin zur Arbeit mit digitalen Lösungen. Du kannst gleich deinen ganzen Arbeitsablauf digitalisieren oder auch erstmal mit kleinen, aber hilfreichen Apps starten.
Um vor allem kleine und mittlere Handwerksbetriebe fit für die digitale Zukunft zu machen, bietet das Bundesministerium für Wirtschaft verschiedene Förderprogramme an. Welche Digitalisierungsmaßnahme dabei genau gefördert wird, kann je nach Förderprogramm des Bundes oder der Länder variieren. In der Regel werden Investitionen in den folgenden vier Kategorien gefördert:
Einige Programme fördern überbetriebliche Fortbildungen, Schulungen und Beratungsleistungen für Handwerkerinnen und Handwerker zum Thema Digitalisierung.
Möchtest du deinen Handwerksbetrieb digitalisieren, musst du auch den Sicherheitsaspekt und die damit verbundenen Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung der EU (DSGVO) berücksichtigen. Daher stellen der Bund und die Länder Fördermittel im Bereich Datensicherheit und Datensicherung bereit. Dazu zählen jegliche Investitionen in DGVO-konforme Softwares (alle nicht-physischen Komponenten auf einem Computer, beispielsweise Computerprogramme) und Hardwares (alle physischen Komponenten eines Computers, beispielsweise Monitor, Maus, Drucker etc.).
Langfristig gesehen sollen Handwerksbetriebe ihren Arbeitsablauf digitalisieren. Förderungsfähig sind daher Branchensoftwares und Apps, welche Ihre Prozesse effizienter gestalten und Kosten reduzieren. Zu diesem Bereich gehören vor allem Lösungen, mit denen du Kundschaft, Aufträge und Mitarbeitende effizienter managen sowie deine Buchhaltung und die Logistik digitalisieren.
Neben der persönlichen Bindung zu deiner Kundschaft rückt heute immer mehr die digitale Kommunikation in den Vordergrund – beispielsweise über die eigene Homepage. Daher erhalten Handwerkerinnen und Handwerker finanzielle Unterstützung für Ausgaben rund um die Firmenwebsite. Auch ein neuer Onlineshop, Tools für Online-Terminvereinbarungen oder Online-Werbeaktionen können gefördert werden.
Für die Digitalisierung Ihres Betriebes gibt es Unterstützung von verschiedenen Ebenen. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Förderprogramme für Handwerkerinnen und Handwerker von Bund und Ländern:
Praxis-Tipp: Die meisten Förderprogramme sind zeitlich befristet und gelten nur so lange, bis die bereitgestellten Mittel aufgebraucht sind. Schnell sein lohnt sich also!
Go-digital ist das wohl bekannteste Förderprogramm für die digitale Entwicklung im Handwerk. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit weniger als 100 Mitarbeitenden können Gelder für Beratungs- und Umsetzungsmaßnahmen erhalten. Gefördert werden Projekte in den Kategorien: digitalisierte Geschäftsprozesse, IT-Sicherheit, Datenkompetenz und digitale Markterschließung.
Das Besondere an go-digital ist, dass die gesamte Bürokratie im Förderprozess bereits enthalten ist und die Antragstellung vollständig vom Träger erledigt wird.
Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eingeführte Programm Digital Jetzt subventioniert überwiegend Hard- und Softwarelösungen sowie Schulungen für Mitarbeitende, die der Digitalisierung dienen. Die Subvention kann von Unternehmen mit bis zu 499 Beschäftigten beantragt werden.
Zusätzlich bieten nahezu alle Bundesländer eigene Förderprogramme für die Digitalisierung im Handwerk an:

Möchtest du dich für ein Förderprogramm bewerben, musst du zunächst selbst aktiv werden und dich an den jeweiligen Träger wenden. In der Regel hat jeder Projektträger seinen eigenen Antragsweg, der meistens direkt auf deren Homepage beschrieben ist. Dort findest du auch die notwendigen Antragsformulare. Hast du ein passendes Förderprogramm gefunden, hilft dir bei der Antragstellung die für dich zuständige Handwerkskammer oder eine kostenlose Unternehmensberatung aus der Liste des BMWi.
Praxis-Tipp: Stelle unbedingt immer zuerst den Antrag und warte die Entscheidung ab, bevor du mit Ihrem Digitalisierungsprojekt starten.
Die Umstellung auf digitale Prozesse ist zunächst immer auch mit Kosten verbunden. Gerade kleine und mittlere Unternehmen schrecken vor diesen Investitionen zurück. Doch um sich im Wettbewerb langfristig zu behaupten, ist es für dich als Handwerkerin oder Handwerker besonders wichtig, digitale Helfer im Betriebsalltag zu integrieren. Mit den verschiedenen Fördertöpfen erhältst du eine umfangreiche finanzielle Unterstützung, um von den vielen digitalen Möglichkeiten zu profitieren. Nutze diese!

Auch die Meisterwerk App kann unter Umständen gefördert werden: Grundsätzlich subventionieren viele Förderprogramme die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, und genau dabei helfen dir die praktischen Funktionen der Meisterwerk App.
Die intuitive Software bietet dir alle wichtigen Funktionen, die du benötigst, um deinen Betrieb erfolgreich zu managen - von der Angebotserstellung über die Planung und Umsetzung bis zur Rechnungsstellung. Unter anderem lassen sich die Arbeitszeiten deiner mobilen Mitarbeitenden dank einer digitalen Stempeluhr auf dem Smartphone von überall aus erfassen. Durch die Synchronisation in Echtzeit können zudem mühelos Informationen zwischen Büro und Baustelle ausgetauscht werden. So bleiben deine Mitarbeitenden unterwegs und im Büro immer auf dem aktuellsten Stand und haben von überall Zugriff auf alle wichtigen Unterlagen. Das Beste: Alle Prozesse lassen sich in der Meisterwerk App individuell auf deine Bedürfnisse anpassen.
Auf Bundesebene sind die wichtigsten Programme Digital Jetzt und go-digital. Dazu kommen Landesprogramme, die in fast jedem Bundesland eigene Bedingungen und Fördersätze anbieten. Gefördert werden Beratung, Hardware, Software und Schulungen.
Go-digital richtet sich an KMU mit weniger als 100 Mitarbeitenden und wickelt die Bürokratie komplett über den Projektträger ab. Digital Jetzt gilt für Unternehmen bis 499 Beschäftigte und fördert vor allem Hard- und Software plus Schulungen — den Antrag stellst du selbst.
Ja, unter bestimmten Bedingungen. Viele Förderprogramme zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen decken Software wie Meisterwerk ab. Die konkrete Förderfähigkeit hängt vom gewählten Programm und der Betriebsgröße ab — prüf das direkt beim zuständigen Projektträger.
Stell den Antrag direkt beim zuständigen Projektträger — auf Bundesebene über das BMWK, auf Landesebene über die jeweilige Förderbank oder Handwerkskammer. Wichtig: erst den Antrag stellen und die Zusage abwarten, dann mit dem Projekt starten.
Viele Programme sind zeitlich befristet oder laufen, bis die bereitgestellten Mittel aufgebraucht sind. Informiere dich früh — je nach Topf kann es sich lohnen, den Antrag schnell zu stellen, bevor das Budget erschöpft ist.