Inhaltsverzeichnis


 

Zusammenfassung

Das Wichtigste in Kürze

  • Nur 36 Prozent der Handwerksbetriebe arbeiten bereits weitgehend digital.
  • Der größte Hebel: digitale Zeiterfassung, Angebots- und Rechnungssoftware, Cloud-Speicher.
  • Einstieg in Etappen planen. Schritt eins: weg vom Papier-Stundenzettel. Der Rest folgt.

 

Der Baubranche steht vor einer grundlegenden Transformation. Für den digitalen Wandel sind große Unternehmen eher gerüstet. 97% der Handwerksbetriebe in Deutschland verfügen aber über weniger als 50 Mitarbeiter und entsprechende weniger Ressourcen. Hier setzt Meisterwerk an und will den Grundstein für die Digitalisierung der kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe legen.


Zukunftsvisionen

Wer heute Digitalisierung am Bau googelt, dem spuckt die Suchmaschine spannende Artikel aus. Um 5D-Baumodelle, Dronen und Roboter geht es. Futuristisch muten die Zukunftsaussichten an, die McKinsey, Roland Berger und Co der Baubranche vorhersagen.

Dabei geht es vor allen Dingen um große Player - riesige Bauvorhaben und Großkonzerne. Einig ist man sich, dass die Baubranche hinterherhinkt. Man zieht den Vergleich zu anderen Industrien. Zum Beispiel der Automobilindustrie, wo die Fertigung dezentralisiert und automatisiert erfolgt. Wo das Supply Chain Management jederzeit weiß, wieviel von welchem Teil wo nötig ist und verbaut wird. Zulieferer sind vernetzt und ins Beschaffungssystem integriert.

Die Baubranche hat Aufholbedarf

Doch davon sind die im Bau arbeitenden Gewerke noch meilenweit entfernt. Solange Pläne auf Papier und allerlei Zettelwirtschaft benutzt werden, ist die Fehleranfälligkeit hoch und die Effizienz eher gering. Zwischen Büro und Baustelle sowie den auf der Baustelle zusammenarbeitenden Gewerken zirkulieren die Informationen mal mehr, mal weniger flüssig. Zeitverzögerungen, Missverständnisse und Unstimmigkeiten sind die Folge. Darunter leidet die Produktivität. “In den vergangenen zehn Jahren stieg diese in Deutschland nur um bescheidene 4 Prozent. Zum Vergleich: Die gesamte deutsche Wirtschaft verbesserte ihre Produktivität in diesem Zeitraum um 11 Prozent, das verarbeitende Gewerbe sogar um 34 Prozent und das produzierende Gewerbe um 27 Prozent”.

Geringe Produktivität heisst auch weniger Rentabilität, wie folgendes Diagramm zeigt:

Der grundlegende Wandel

Die nötigen Technologien müsste niemand neu erfinden. Was steht dem komplett digitalisierten und vernetzten Planungs- und Bauprozess im Weg? Es geht nicht nur um digitale Tools, sondern um ein Umdenken. Eine Transformation: Strukturen, Arbeitsweisen und Denkhaltung. Auf allen Ebenen: Vom Bauherr über den Architekten bis zum Bauarbeiter.

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Die klein- und mittelständischen Handwerksbetriebe

Meisterwerk beschäftigt sich in erster Linie mit letztgenannten, den klein- und mittelgrossen Betrieben der Baubranche. In Deutschland sind das rund 620’000. Europaweit um die 3.2 Millionen. “Bei den Handwerkern geht es heute um die Basics: Planung, Koordination und Informationsaustausch.” erklärt Bertram Wildenauer, der CEO von Meisterwerk, die Mission des Start-ups. Die cloudbasierte Applikation von Meisterwerk soll diese Lücke schliessen, Kosten reduzieren, Mitarbeiter motivieren und insgesamt die Effizienz steigern.

Damit will Meisterwerk zusammen mit den Handwerksbetrieben den Grundstein für die digitale Transformation legen, die der Bauindustrie bevorsteht.

 

FAQ

Warum hinkt die Handwerksbranche bei der Digitalisierung hinterher?

97 Prozent der Handwerksbetriebe in Deutschland haben weniger als 50 Mitarbeitende und damit wenig Ressourcen für IT-Projekte. Analoge Pläne, Zettelwirtschaft und isolierte Abläufe zwischen Büro und Baustelle bremsen die Effizienz zusätzlich.

Wo liegen die größten Probleme der analogen Arbeitsweise?

Papierpläne gehen verloren, Informationen zwischen Büro und Baustelle kommen spät oder gar nicht an, und bei mehreren Gewerken auf derselben Baustelle fehlt die Abstimmung. Das Ergebnis: hohe Fehlerquote, geringe Produktivität, weniger Rentabilität.

Wo fängt digitale Transformation im Handwerksbetrieb sinnvoll an?

Bei den Basics: Planung, Koordination und Informationsaustausch. Erst wenn Aufträge, Mitarbeitende und Kommunikation digital laufen, zahlen sich weitere Schritte aus. Kleine Betriebe starten am besten mit einer App, die Einsatzplanung, Zeiterfassung und Dokumentation abdeckt.

Welche Rolle spielt Meisterwerk für kleine und mittlere Handwerksbetriebe?

Meisterwerk ist auf Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitenden zugeschnitten. Die App bündelt Angebot, Rechnung, Einsatzplanung, Zeiterfassung und Dokumentation — ohne Schulung, ohne Consulting, direkt aus dem Betriebsalltag heraus.

Eva Morton |

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