Zusammenfassung

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Breunig GmbH aus Bürgstadt plante Aufmaß, Baustellen und Service auf Papier, rote Servicekarten gingen verloren.
  • Seit Anfang 2026 laufen Planung und Dokumentation über Meisterwerk. Die Monteure arbeiten am Tablet, zwei von ihnen auf Polnisch.
  • 95 Prozent der Formulare sind digital, und jeder sieht, wo der Servicemonteur ist und was ansteht.

 

Infografik: Ein System statt Papierkalender und roter Servicekarte, Breunig GmbH

Ausgangslage: feuerrote Servicekarten zur Dokumentation

Den Betrieb gibt es seit 1993, der Schwerpunkt ist die Montage von Fenstern, Bauelementen und Haustüren. Wie die Einsätze geplant wurden, beschreibt Christina Breunig, die im Betrieb die Bürokoordination verantwortet: „Kalender reinschreiben, durchstreichen, neu schreiben." Für den Service gab es zusätzlich eigene rote Karten mit Kundendaten, Aufgaben und Arbeitszeit. Anders als im Fußball verschwand die feuerrote Karte immer mal wieder unbemerkt.

„Solche Servicekarten gehen auch gerne mal verloren, da können sie noch so feuerrot sein." Christina Breunig, Bürokoordination Breunig GmbH

Das Ziel war demnach, das Papier loszuwerden und die Terminplanung an einen Ort zu holen, „damit jeder weiß, wo ist denn unser Servicemonteur gerade und was steht noch an", so Christina Breunig.

Zu viele Programme für zu wenig Überblick?

 

Die Umstellung: ein Planungstool für drei Sparten

Seit Januar/Februar 2026 nutzt der Betrieb Meisterwerk als Planungstool, für drei Bereiche: die Aufmaßplanung, die Baustellenplanung und die Servicetermine. Dazu kommen die digitalen Formulare für die Dokumentation. Von den acht Nutzern arbeiten zwei nur im Büro, die anderen sind mit Handy oder Tablet unterwegs: Die Servicemonteure rufen auf der Baustelle die Daten vom Tablet ab, die beiden Geschäftsführer Thorsten und Peter Breunig machen damit die Aufmaßtermine.

Neu ist vor allem der gemeinsame Überblick: „Man hat alle Informationen an einem Fleck, und jeder kann von überall darauf zugreifen. Das ist deutlich besser." Für das Team heißt das weniger Zettel und klarere Absprachen, weil die Information direkt auf dem Gerät liegt, „auf dem Tablet oder auf dem Handy", erklärt Christina Breunig.

Grafik: Die drei Sparten der Breunig GmbH als Auftragstypen Aufmaß, Baustelle und Service in einer gemeinsamen Planung

 

Meisterwerk-Funktion: Individuelle Prozesse

Die drei Sparten müssen nicht demselben Schema folgen. Jede Sparte läuft als eigener Auftragstyp. Für jeden Typ lassen sich eigene Status und Farben anlegen. So arbeitet jeder Bereich in dem Prozess, der zu ihm passt.

→ Individuelle Prozesse ansehen

 

Ein Pluspunkt im Handwerk: die App auf Polnisch

Ein Vorteil zeigt sich direkt im Team, und fällt dem Betrieb positiv auf: „Wir haben polnische Mitarbeiter, die zwar der deutschen Sprache mächtig sind, sich aber im Polnischen natürlich viel wohler fühlen. Dass man die Sprache auf Polnisch umstellen kann, ist sehr schön", sagt Christina Breunig.

Sprich mit uns persönlich.

 

Die Einführung: schnell und reibungslos

Eingeführt hat Meisterwerk ein Kollege, der als Ansprechpartner das Team geschult hat. Die Kommunikation sei gut gewesen, so Christina Breunig, „wir haben schnell Hilfestellung bekommen, und es ist relativ reibungslos gelaufen." Auch die Bedienung habe sich schnell erschlossen: „Wenn man mal weiß, wo man hinklicken muss, erklärt sich vieles von alleine."

Ergebnis: 95 Prozent der Formulare digital und alles an einem Ort

Am konkretesten wird der Betrieb bei den Formularen: Die seien „zu 95 Prozent digital", nur ein paar Servicekarten aus der Zeit vor der Einführung liefen noch analog, „alles, was jetzt neu reinkommt, ist digital und läuft über Meisterwerk." Der größte Gewinn bleibt der gemeinsame Überblick, mit klarer Sicht darauf, wo die Monteure sind und was noch ansteht. Ihre Empfehlung an andere Betriebe fällt dabei ehrlich aus: Es lohne sich, aber man müsse sich darauf einlassen, „dann ist es ein wirklich gutes Tool. Aber da muss man sich auch committen."

Über den Betrieb

Die Breunig GmbH aus Bürgstadt (Landkreis Miltenberg) ist ein seit 1993 bestehender Fensterbaubetrieb mit rund 15 Fachkräften. Geführt wird der Betrieb von den Geschäftsführern Thorsten und Peter Breunig, die Bürokoordination verantwortet Christina Breunig. Der Schwerpunkt liegt auf der Montage von Fenstern, Bauelementen und Haustüren; dazu kommen Verglasungen, Beschattung mit Rollläden und Insektenschutz sowie die Restauration denkmalgeschützter Fenster. Aufmaß-, Baustellen- und Serviceplanung sowie die Dokumentation laufen seit Anfang 2026 über Meisterwerk.

Modulare Handwerker-Software

Fang mit einem Baustein an. Wachse, wenn's passt.

Einsatzplanung allein? Zeiterfassung dazu? Oder gleich Angebot und Rechnung? Bei Meisterwerk zahlst du nur das, was du nutzt. Ab 59 €/Monat. Jeden Monat kündbar.

CTA_image_Meisterwerk_all_1_lowres

 

Häufige Fragen

 

Wofür nutzt der Betrieb Meisterwerk?

Als Planungstool für Aufmaß-, Baustellen- und Serviceplanung, dazu für die digitale Dokumentation über Formulare. Die Monteure arbeiten mobil mit Handy oder Tablet.

Was hat der Betrieb vorher genutzt?

Papierkalender für die Planung und rote Servicekarten für den Service, auf denen Kundendaten, Aufgaben und Arbeitszeit standen. Karten gingen dabei verloren.

Was hat sich durch die Umstellung geändert?

Die Informationen liegen an einem Ort und sind für alle abrufbar. Das Büro sieht, wo die Monteure sind und was ansteht. Die Formulare sind zu 95 Prozent digital.

War die Einführung aufwendig?

Nein. Ein Kollege hat als Ansprechpartner geschult, die Kommunikation war gut, und es lief schnell und reibungslos. Die Bedienung erklärt sich nach kurzer Eingewöhnung weitgehend von selbst.

Lohnt sich eine Planungssoftware für einen Fensterbaubetrieb?

Für die Breunig GmbH ja: Aufmaß, Baustelle und Service laufen in einer Planung, die Formulare sind zu 95 Prozent digital. Christina Breunig rät aber, sich bewusst auf die Umstellung einzulassen.

 

Eva-Maria Morton de Lachapelle |

Share this post