Es gibt drei Schadensarten: Personen-, Sach- und Vermögensschaden.
Im Arbeitsalltag kann das so aussehen: Die Leiter knallt auf den neuen Fliesenboden. Wandfarbe spritzt auf den Parkettboden. Bei einem Schaden entsteht Ihrer Kundin oder Ihrem Kunden aufgrund Ihres Fehlers ein finanzieller Nachteil. Deshalb hat sie oder er Schadensersatzansprüche.
Ein Mangel ist nicht das Gleiche. Von einem Mangel spricht man, wenn der Handwerksbetrieb schlecht gearbeitet hat und das Ergebnis nicht so ist, wie vertraglich zugesagt. Zwei Beispiele: Wenige Wochen nach dem Abschluss der Renovierungsarbeiten bekommt der Putz Risse. Oder es wurden Elemente verwendet, die von schlechterer Qualität sind als vereinbart. Bei einem Mangel haben Sie als Handwerksbetrieb ein Recht zur Nachbesserung. Bei einem Schaden hast du dieses Recht nicht.
→ Weiterlesen: Tipps und Infos zur Gewährleistung im Handwerk
Mit einer Schadensmeldung informierst du deine Versicherung über den Schaden. Je nach Schadensart richtest du die Meldung an die Betriebshaftpflicht oder die Unfallversicherung.
Manche Versicherungen bieten vorgefertigte Formulare an. Eine Schadensmeldung ist formlos möglich. Ein eigenes Schadensprotokoll hat den Vorteil, dass du immer weißt, wo deine PDF-Vorlage gespeichert ist. Das spart Zeit: Im Fall der Fälle müssen du dieses nicht erst auf der Internetseite der Versicherung suchen.
Sobald du den Schaden gemeldet hast, startet die Schadensabwicklung. Die Versicherung bearbeitet deinen Fall und prüft, ob die Ansprüche der oder des Geschädigten berechtigt sind. Das heißt: Die Versicherung klärt, wer haftet und wer welche Leistungen erhält.
Maxi nimmt deine Anrufe entgegen, fragt die wichtigen Infos ab und schickt dir eine Zusammenfassung. So entlastest du dein Team und lässt keinen Kunden warten.

Ergänze die PDF-Vorlage des Schadensprotokolls mit weiteren Dokumenten: Fotos vom Schaden, Aussagen von Zeuginnen und Zeugen oder Rechnungen. Etwa von einem Gerät, das defekt ist. So versteht die Versicherung den Vorgang besser. Je mehr Infos diese hat, desto genauer kann sie die Schadenshöhe ausrechnen.
Was gehört in die Schadensmeldung? Wie lautet noch mal die Versicherungsnummer? Schluss mit den Fragezeichen! Nutze die PDF-Vorlage für dein Schadensprotokoll: Damit machst du die Schadensmeldung schnell fertig – anstatt lange rumzusuchen.
Speichere die Vorlage in der Meisterwerk App: So ist sie jederzeit und mobil verfügbar. Das spart Zeit und Arbeitsaufwand. Im Fall der Fälle reagierst du schnell. Du dokumentierst Schäden übersichtlich und nachvollziehbar.

Du oder Mitarbeitende haben einen Schaden verursacht? Dann gilt als Erstes: Tief durchatmen. Sind Personen verletzt, hat deren medizinische Versorgung Priorität. Danach gehst du für die Schadensabwicklung folgendermaßen vor:
Maxi ist immer freundlich, nie krank und spricht verschiedene Sprachen.
Du entscheidest, wie sie klingt, was sie sagt und welche Fragen sie stellt – perfekt abgestimmt auf deinen Betrieb.
Organisiere deine Aufträge flexibel nach deinen Bedürfnissen. Behalte dabei immer den Überblick über den Fortschritt der Aufträge. Hinterlege Formulare und wichtige Informationen, wie zum Beispiel das Schadensprotokoll, nachvollziehbar in der Auftragsdokumentation. Organisiere auch interne Abläufe wie Urlaubsanträge digital.
Bei einem Mangel: du hast schlecht gearbeitet. Der Dachziegel ist falsch verlegt. Nachbesserung ist dein Recht. Bei einem Schaden: durch deinen Fehler entsteht deinem Kunden ein finanzieller Nachteil – eine Leiter knallt auf seinen neuen Boden. Nachbesserung geht nicht.
Das steht in deinem Versicherungsvertrag. Es gibt oft Fristen von 7 bis 14 Tagen. Halte dich dran. Sonst riskierst du Abzüge bei der Schadensregulierung.
Name des Geschädigten, deine Firma und Versicherungsnummer, Verursacher, Ort und Zeit, wie der Schaden passierte, Namen von Zeugen. Dazu: Fotos aus verschiedenen Perspektiven, Rechnungen von defekten Geräten, Aussagen von Zeugen.
Warte auf die Rückmeldung deiner Versicherung. Der Versicherer braucht den defekten Gegenstand möglicherweise zur Begutachtung. Nur Maßnahmen gegen Folgeschäden darfst du sofort angehen – z.B. eine lecke Leitung absperren.
Ja. Sag ihm sofort, was passiert ist. Erkläre die nächsten Schritte transparent. Verspreche aber keine konkreten Zahlen für Schadensersatz – dafür ist deine Versicherung zuständig.