Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • VDE-, E-Check- und DGUV-V3-Prüfprotokolle direkt auf dem Tablet ausfüllen und als PDF versenden.
  • Wiederholtermine pro Kunde automatisch überwachen, kein Fristversäumnis mehr.
  • Rechnungen nach Stück und laufendem Meter in Minuten erstellen, direkt von der Baustelle.

 

Was genau macht eine Handwerkersoftware Elektro?

Eine Elektriker Software ist kein generisches ERP-System, sondern ein Werkzeug, das die typischen Arbeitsabläufe eines Elektrobetriebs abbildet: von der Auftragsannahme über die Baustellen-Dokumentation bis zur Rechnung nach laufendem Meter oder Stückzahl.

Die fünf Kernfunktionen im Überblick:

  1. Auftragsverwaltung und Einsatzplanung: Aufträge anlegen, Monteure zuweisen und Notdienst-Schichten koordinieren, alles in einer Übersicht.
  2. Digitale Prüfprotokolle: VDE-, E-Check- und DGUV-V3-Formulare direkt auf dem Tablet ausfüllen, unterschreiben lassen und als PDF an den Kunden senden.
  3. Wiederholtermin-Management: Prüffristen pro Kunde und Anlage hinterlegen, automatische Erinnerungen vor Ablauf der Frist.
  4. Angebote und Rechnungen nach Stück und lfm: Positionen mit Einheit "Stück", "laufender Meter" oder "Stunde" anlegen, Materialaufschläge automatisch berechnen.
  5. Mobile App für die Baustelle: Zeiterfassung, Materialverbrauch, Fotos und Schaltpläne abrufen, auch offline.

5 Punkte, die im Elektriker-Alltag Zeit kosten

1. Notdienst ohne klare Struktur kostet Schlaf und Nerven

Kunden rufen nachts an, der Monteur-Pool ist unklar, Rückruflisten stapeln sich auf dem Anrufbeantworter. Viele Betriebe behelfen sich mit Callcentern oder Weiterleitungsketten, die trotzdem im falschen Moment klingeln. Das Kernproblem: Eingehende Notdienst-Anfragen landen nicht sofort bei der richtigen Person mit den richtigen Informationen.

Mit einer Software wie Meisterwerk: Notdienst-Schichten sind im Dienstplan hinterlegt. Eingehende Aufträge landen direkt als Push-Benachrichtigung beim diensthabenden Monteur, mit Kundenname, Adresse und Fehlerbeschreibung. Kein Abhören von Bandansagen, kein manuelles Weiterleiten.

 

Zu viele Programme für zu wenig Überblick?

 

2. Prüfprotokolle auf Papier verschwinden oder kommen unleserlich an

E-Check und DGUV V3 sind keine optionalen Extras, sie sind gesetzlich vorgeschriebene Nachweise. Wer sie auf Papier erfasst, riskiert unleserliche Formulare, fehlende Unterschriften und im schlimmsten Fall Haftungsprobleme. Der Büroangestellte tippt dann handschriftliche Protokolle nachträglich ins System, was Stunden kostet.

Mit einer Software wie Meisterwerk: Der Monteur füllt das Prüfprotokoll direkt auf dem Tablet aus, der Kunde unterschreibt digital, das fertige PDF geht automatisch per E-Mail raus. Kein Medienbruch, kein Nachtippen.

 

Tipp:
Mit dem kostenlosen Tool „Quick-Check” der Bundesregierung erhältst du über ein paar Klicks Tipps und Anlaufstellen, je nachdem, ob du einstellst oder ausbildest und ob du schon jemanden gefunden hast oder erst suchen möchtest.

 

3. Wiederholtermine per Hand tracken führt zu verpassten Fristen

DGUV V3 schreibt je nach Anlagenklasse Prüfintervalle von einem bis vier Jahren vor. Wer das in einer Excel-Liste oder im Kopf verwaltet, verpasst Fristen, verliert Folgeaufträge und gefährdet im Zweifel die Betriebssicherheit seiner Kunden.

Mit einer Software wie Meisterwerk: Jeder Wiederholtermin ist an den Kundenauftrag geknüpft. Die Software erinnert dich und den Kunden automatisch, bevor die Frist abläuft. Du verwandelst eine Compliance-Pflicht in planbare Folgeaufträge.

 

Tipp:
Mit dem kostenlosen Tool „Quick-Check” der Bundesregierung erhältst du über ein paar Klicks Tipps und Anlaufstellen, je nachdem, ob du einstellst oder ausbildest und ob du schon jemanden gefunden hast oder erst suchen möchtest.

 

4. Abrechnung nach Stück und laufendem Meter dauert zu lang

Ein Stromkreis mit 24 Metern NYM-Kabel, 6 Dosen, 2 Verteilern und 4 Arbeitsstunden: Wer das manuell in eine Rechnung tippt, braucht Zeit und macht Fehler. Besonders bei Großbaustellen mit vielen Positionen wird die Nachkalkulation zum Vollzeitjob.

Mit einer Software wie Meisterwerk: Artikelstammdaten mit Einheiten "Stück" und "laufender Meter" sind hinterlegt. Der Monteur erfasst Materialverbrauch direkt vor Ort, die Rechnung entsteht auf Knopfdruck, korrekt und vollständig.

5. Schaltpläne und Projektunterlagen sind nicht auf der Baustelle

Monteure rufen im Büro an, weil der aktuelle Schaltplan nur dort liegt. Das Büro sucht, scannt, schickt per WhatsApp. Minuten vergehen, der Monteur wartet, der Auftraggeber wartet mit.

Mit einer Software wie Meisterwerk: Alle Projektdokumente, Schaltpläne, Fotos, Protokolle, sind im Auftrag hinterlegt und über die App abrufbar. Wer Internet hat oder die Unterlagen vorher synchronisiert hat, kommt auch ohne Büro-Rückfrage aus.

 

Modulare Handwerker-Software

Fang mit einem Baustein an. Wachse, wenn's passt.

Einsatzplanung allein? Zeiterfassung dazu? Oder gleich Angebot und Rechnung? Bei Meisterwerk zahlst du nur das, was du nutzt. Ab 49 €/Monat. Jeden Monat kündbar.

CTA_image_Meisterwerk_all_1_lowres

 

Aufmaß und lfm-Kalkulation für Elektriker

Die Kalkulation im Elektrohandwerk ist zweiteilig: Materialmengen nach laufendem Meter (Kabel, Leerrohre, Kabelkanäle) und Einzelpositionen nach Stück (Dosen, Schalter, Sicherungen, Leuchten). Wer beides in einem System zusammenführt, spart Zeit bei Angebot und Rechnung.

Konkret bedeutet das:

  • Kabelmengen aus dem Aufmaß direkt in Positionen mit Einheit "lfm" übernehmen.
  • Stückpreise für Materialien mit Aufschlag im Artikelstamm hinterlegen, sodass Preisänderungen zentral gepflegt werden.
  • Arbeitszeit separat als Stunden-Position ausweisen, für transparente Angebote gegenüber Gewerbekunden.
  • Nachkalkulation nach Abschluss: Soll-Ist-Vergleich zwischen kalkulierten und tatsächlich verbauten Mengen.

Laut ZVEH liegt der Anteil der Materialkosten im Elektrohandwerk je nach Gewerk-Segment zwischen 35 und 55 Prozent des Auftragswertes. Wer hier ungenau kalkuliert, arbeitet am Ende für wenig oder nichts.

Was eine Elektriker App auf der Baustelle können muss

Die App ist nicht das Nice-to-have, sie ist für viele Betriebe der eigentliche Produktivitätsgewinn. Der Monteur kommt morgens auf die Baustelle, öffnet die App und sieht: seinen Tagesplan, die Auftragsdetails, die aktuellen Schaltpläne, die Checkliste für den E-Check.

Folgende Funktionen sind auf der Baustelle unverzichtbar:

  • Zeiterfassung per Tap: Kommen, Gehen, Pause direkt im Auftrag buchen, keine Stundenzettel nachts.
  • Materialerfassung: Verbaute Positionen abhaken oder freie Materialeingabe, alles landet automatisch in der Rechnung.
  • Foto-Dokumentation: Fotos direkt im Auftrag ablegen, als Vor- und Nachher-Nachweis oder Schadensdokumentation.
  • Digitale Unterschrift: Kundenunterschrift auf dem Tablet für Abnahmeprotokoll oder Prüfprotokoll.
  • Offline-Fähigkeit: Keller, Tiefgarage, Industriehalle: Signalstärke ist auf Baustellen unzuverlässig. Die App muss zwischenspeichern und synchronisieren, sobald Verbindung besteht.

 

Tipp:
Mit dem kostenlosen Tool „Quick-Check” der Bundesregierung erhältst du über ein paar Klicks Tipps und Anlaufstellen, je nachdem, ob du einstellst oder ausbildest und ob du schon jemanden gefunden hast oder erst suchen möchtest.

 

Worauf du bei der Auswahl achten solltest

Die Auswahl an Handwerkersoftware ist groß. Für Elektrobetriebe zwischen 5 und 40 Mitarbeitern gelten folgende Kriterien:

  • Prüfprotokoll-Vorlagen für VDE, E-Check und DGUV V3: Diese Formulare müssen fertig mitgeliefert werden, nicht selbst gebaut. Jede Stunde, die du mit Formular-Konfiguration verbringst, ist verschwendet.
  • Wiederholtermin-Automatik: Laut ZVEH betreuen viele E-Handwerksbetriebe Gewerbe- und Industriekunden mit gesetzlich vorgeschriebenen Prüfintervallen. Wer das nicht automatisiert, verliert Folgeaufträge.
  • Stück- und lfm-Abrechnung im Artikelstamm: Beide Einheiten müssen im Standard unterstützt sein, kein Workaround über Freitextpositionen.
  • Notdienst-Planung mit Push-Notifications: Der diensthabende Monteur muss sofort informiert werden, nicht über E-Mail-Abruf.
  • Mobile App mit Offline-Modus: Pflicht für jeden Betrieb, der auf wechselnden Baustellen arbeitet.
  • DATEV-Export oder direkte Übergabe an den Steuerberater: Monatliches manuelles Übertragen kostet dich oder deine Bürokraft unnötig Zeit.
  • Einarbeitungszeit unter zwei Wochen: Software, die drei Monate Schulung braucht, wird auf der Baustelle nicht genutzt. Teste, ob dein Monteur die App nach 30 Minuten selbst bedienen kann.
  • Transparente Preisstruktur ohne versteckte Zusatzmodule: Viele Anbieter berechnen Prüfprotokoll-Funktionen extra. Lass dir vor Vertragsabschluss eine vollständige Preisliste zeigen.

So steigst du ein

  1. Bestandsaufnahme: Notiere, welche Prozesse heute die meiste Zeit kosten: Prüfprotokolle, Notdienst-Koordination oder Abrechnung. Das bestimmt, welche Module du zuerst brauchst.
  2. Testphase mit einem echten Auftrag: Leg einen aktuellen Auftrag in der Software an, erstelle ein Angebot, erfasse Zeiten und schreib die Rechnung. Wenn das in unter 20 Minuten klappt, passt das Tool.
  3. Monteure einbinden: Zeig der App zuerst deinem erfahrensten Monteur. Wer skeptisch war und nach einem Tag sagt "das geht eigentlich", zieht den Rest des Teams mit.

 

Die modulare Handwerker-Software

Eine App für Büro und Baustelle. Du zahlst nur, was du brauchst.

Schluss mit Zettelwirtschaft, Excel-Chaos und WhatsApp-Gruppen für Auftragsinfos. Meisterwerk bringt Angebot, Einsatzplanung, Zeiterfassung, Formulare und Rechnung in eine App — modular aufgebaut, sodass du nur das startest, was dir am meisten hilft.

  • Modular — starte mit einem Baustein, erweitere wenn nötig
  • Angebote, Rechnungen und E-Rechnung direkt aus dem Auftrag
  • Einsatzplanung mit Drag & Drop, Serien und Überbuchungsschutz
  • Mobile Zeiterfassung auf Smartphone, Tablet und im Web
  • Digitale Formulare, Unterschriften, Dokumentation im Auftrag
  • Server in Deutschland, DSGVO-konform, SSL-verschlüsselt

Starte deine kostenlose Testphase — ohne Zahlungsdaten, ohne Risiko. Ab 49 €/Monat. Frithjof Fabis von Prokom sagt: „Unser Wachstum würden wir ohne Meisterwerk so nicht schaffen."

Ab 49 €/Monat · Modular erweiterbar · 14 Tage kostenlos

 

Fazit

Das Elektrohandwerk wächst, der Verwaltungsaufwand wächst mit. Wer VDE- und DGUV-V3-Prüfprotokolle noch auf Papier führt, Wiederholtermine per Excel überwacht und Rechnungen manuell nach laufendem Meter zusammenbaut, verliert täglich Stunden, die auf der Baustelle fehlen. Eine Elektriker Software, die diese Kernprozesse digital abbildet, ist kein Luxus, sondern ein Wettbewerbsfaktor. Die 53.000 E-Handwerksbetriebe in Deutschland konkurrieren um dieselben Kunden und Fachkräfte. Wer schneller dokumentiert, zuverlässiger abrechnet und den Notdienst ohne Chaos koordiniert, hat einen messbaren Vorteil.

FAQ

 

Was ist eine Elektriker Software?

Eine Elektriker Software ist eine branchenspezifische Handwerkersoftware für Elektrobetriebe. Sie verbindet Auftragsverwaltung, digitale Prüfprotokolle (VDE, E-Check, DGUV V3), Wiederholtermin-Tracking, Stück- und lfm-Abrechnung sowie mobile Zeiterfassung in einem System.

Welche Software ist für Elektriker am besten?

Die beste Software ist die, die deine tatsächlichen Engpässe löst. Für Elektrobetriebe sind das meist: digitale Prüfprotokolle mit Kundenunterschrift, automatische Wiederholtermine und eine mobile App mit Offline-Modus. Teste mindestens zwei Lösungen mit einem echten Auftrag, bevor du dich entscheidest.

Wie dokumentiere ich VDE- und E-Check-Protokolle digital?

Eine spezialisierte Elektriker Software liefert fertige Formularvorlagen für VDE-Prüfungen und den E-Check. Der Monteur füllt das Protokoll auf dem Tablet aus, der Kunde unterschreibt digital, das PDF geht automatisch per E-Mail raus. Kein Nachtippen im Büro, kein Papierstapel.

Wie behalte ich DGUV-V3-Prüffristen pro Kunde im Blick?

Laut ZVEH betreuen viele Elektrobetriebe Gewerbe- und Industriekunden mit gesetzlich vorgeschriebenen Prüfintervallen von einem bis vier Jahren. Eine Software hinterlegt den Wiederholtermin direkt im Kundenprofil und sendet automatische Erinnerungen, bevor die Frist abläuft. Du verwandelst eine Pflichtaufgabe in planbare Folgeaufträge.

Wie schreibe ich Rechnungen nach Stück und laufendem Meter?

Im Artikelstamm der Software legst du Positionen mit der Einheit "Stück" oder "laufender Meter" an und hinterlegst Einkaufs- und Verkaufspreise. Der Monteur erfasst die verbauten Mengen vor Ort, die Rechnung wird auf Knopfdruck erzeugt. Kein manuelles Umrechnen, kein Vergessen von Positionen.

Welche App nutzen Elektriker für Notdienst und reguläre Termine?

Eine Elektriker App mit Notdienst-Funktion zeigt dem diensthabenden Monteur eingehende Aufträge als Push-Benachrichtigung, mit Kundenname, Adresse und Fehlerbeschreibung. Reguläre Termine, Zeiterfassung und Materialbuchung laufen über dieselbe App, sodass kein zweites Tool nötig ist.

Was kostet eine Elektriker Software für kleine Betriebe?

Die meisten Anbieter rechnen pro Nutzer und Monat, typisch zwischen 30 und 80 Euro pro Monteur. Für einen Betrieb mit 8 Mitarbeitern liegen die Kosten also bei 240 bis 640 Euro monatlich. Achte darauf, ob Prüfprotokoll-Vorlagen und der DATEV-Export im Basispaket enthalten sind oder extra kosten.

Wie greift der Monteur unterwegs auf Schaltpläne und Projektunterlagen zu?

Alle Dokumente werden im jeweiligen Auftrag abgelegt und sind über die mobile App abrufbar. Wer in einem Bereich ohne Empfang arbeitet (Keller, Tiefgarage), braucht eine App mit Offline-Synchronisation: Unterlagen werden beim letzten Verbindungsaufbau lokal gespeichert und stehen dann ohne Internet zur Verfügung.

Lohnt sich eine spezialisierte Elektriker Software gegenüber allgemeiner Handwerkersoftware?

Laut ZVEH sind E-Handwerksbetriebe durch steigende Komplexität bei Photovoltaik, Ladeinfrastruktur und Normenprüfungen besonders dokumentationsintensiv. Allgemeine Handwerkersoftware kennt keine DGUV-V3-Formularvorlagen und kein lfm-Abrechnungsmodell. Du baust dir dann Workarounds, die Zeit kosten. Eine spezialisierte Lösung bildet diese Prozesse im Standard ab.

Kann ich die Software auch für die Photovoltaik-Abwicklung nutzen?

Ja, sofern die Software flexible Artikelstrukturen und Dokumenten-Management unterstützt. PV-Projekte brauchen oft mehrstufige Angebote, Abnahmeprotokolle und Netzeinspeisenachweise. Prüfe bei der Auswahl, ob diese Dokumente als Vorlagen hinterlegt werden können und ob die Software mit DATEV oder deinem Steuerberater kompatibel ist.

Quellen

 

Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH): Branchendaten und Pressemitteilungen. https://www.zveh.de

Redaktion |

Share this post