Eine Handwerker-Software für Dachdecker bündelt alle Verwaltungsaufgaben eines Betriebs in einer App: vom Auftrag über die Stunden bis zur Rechnung. Sie ersetzt den Mix aus Excel-Kalender, WhatsApp-Gruppen, Papierordnern und Insellösungen. Für Dachdecker reicht eine rein generische Handwerker-Software allerdings selten. Schlechtwetter-Doku für die Sozialkasse SOKA-DACH, wetterabhängige Einsatzplanung und robuste Bedienung auf dem Dach gehören mindestens dazu.
Die wichtigsten Funktionen einer Dachdecker-Software sind:
Bei Dachdeckern ist viel Flexibilität gefragt. Regen, Frost, Hitze über 35 Grad: manche Materialien lassen sich dann nicht mehr verarbeiten. Bedeutet: Termin verschieben, Team neu verplanen, Folgegewerke informieren. Wer das auf Zetteln oder im Excel-Kalender macht, verliert eine halbe Stunde Telefonzeit pro Umplanung. Wer drei oder vier Baustellen parallel laufen hat und das alles händisch managt, verliert viel Zeit. Deshalb hat der Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) 2020 mit der IG BAU das Ausfallgeld auf die Sommermonate ausgedehnt, als Reaktion auf "besonders heiße Sommer und heftige Starkregenereignisse" durch den Klimawandel (ZVDH-Faktenblatt).
So löst ein Handwerker die Umplanung ohne spezielle Software:
"Ich habe mir ein Makro geschrieben, das mir sagt: Dein Mitarbeiter, den du gerade verplant hast, ist im Urlaub. Oder du hast einen doppelt eingetragen, weil mehrere Kollegen gleich heißen und du jedes Mal nachsehen musst."
Geschäftsführer, Dachdeckerbetrieb mit ~14 Mitarbeitern
Mit einer Software wie Meisterwerk: Makros brauchst du keine. Termine in der Plantafel verschiebst du per Drag-and-Drop. Wenn du einen Tag umplanst, sehen alle Mitarbeiter das auf dem Handy: kein Anruf, keine WhatsApp-Gruppe, keine Folgefragen. Eine Großbaustelle besetzt du phasenweise: sechs Leute beim Abriss, vier bei der Ziegeleindeckung, zwei bei der Detailarbeit an Kehle und Traufe. Wer in der Zeit frei wird, springt auf eine Reparatur in der Nähe.
Mit Meisterwerk verschiebst du deine Termine einfach mit Drag-and-Drop auf dem Kalender hin und her. Die Mitarbeiter unterwegs bekommen dann eine Push-Nachricht und wissen sofort Bescheid.

Dachdecker sind das einzige Gewerk in Deutschland mit eigener Sozialkasse für Schlechtwetter. Wenn ein Mitarbeiter nicht aufs Dach kann (Regen, Sturm, oder über 35 Grad bei bestimmten Materialien), meldest du Schlechtwetter an. Die Sozialkasse des Dachdeckerhandwerks (SOKA-DACH) zahlt nach Tarifvertrag 75 Prozent des Stundenlohns als Ausfallgeld, für maximal 53 Ausfallstunden pro Kalenderjahr (Faktenblatt SOKA-DACH). Das Ausfallgeld gilt von April bis November; Dezember bis März greift das Saison-Kurzarbeitergeld. Aber die SOKA-DACH macht Stichproben. „Warum habt ihr im Sommer Schlechtwetter angemeldet?" Du brauchst die Antwort pro Mitarbeiter, pro Tag, mit Begründung, am besten mit Standort.
Mit einer Software wie Meisterwerk: Schlechtwetter ist ein eigener Abwesenheitstyp neben Urlaub und Krankheit. Der Mitarbeiter trägt am Tag selbst ein, was los war: „Sauwetter in Frankfurt, Hagel ab 10 Uhr". Im CSV-Export für das Lohnbüro stehen alle Schlechtwetter-Tage pro Mitarbeiter sauber drin, mit Notizen. Wenn die Sozialkasse fragt, hast du die Antwort schwarz auf weiß, ohne im Kalender rückwärts zu suchen.
"Die Dachdecker haben eine ganz besondere Sache, die kein anderes Gewerk hat: Schlechtwetter. Wir müssen erfassen, wieso, weshalb, warum. Die Sozialkasse macht Stichproben."
Geschäftsführung, Dachdeckerbetrieb mit ~14 Mitarbeitern
Es ist Samstagabend, der Anruf kommt: Sturmschaden, drittes Stockwerk, Dachpappe vom Flachdach gerissen. Standard-Software verlangt jetzt: Kunde anlegen, Projekt anlegen, Auftrag erstellen, dann erst Stunden buchen. Bis du das durchhast, bist du schon auf der Leiter. Folge: Du machst es auf einem Zettel und pflegst es Montag nach. Was passiert mit dem Zettel? Manchmal wird er vergessen.
Mit einer Software wie Meisterwerk: Auftrag direkt am Handy in 30 Sekunden anlegen, Kundenname, Adresse, Auftragsart Notdienst, fertig. Stunden ein- und ausstempeln auf den Auftrag. Bilder vom Schaden direkt in die Auftragsdoku. Material kommt über die App rein, oder als Foto vom Lieferschein. Montagmorgen weiß das Büro, was am Wochenende war, ohne dass du es erzählen musst.
Zwei Bilder pro Baustelle reichen selten. Bei einer Umdeckung sind es 20 oder mehr: Vorher-Bilder von der alten Eindeckung, Bilder vom freigelegten Sparrenwerk, Detailaufnahmen an der Kehle, Abnahmebilder. Heute laufen die Bilder über WhatsApp-Gruppen oder werden ins Google Drive geschoben. Wer findet das Bild von der Kehle in der Mainzer Straße sechs Wochen später wieder, wenn eine Reklamation kommt? Niemand.
Mit einer Software wie Meisterwerk: Jedes Bild gehört zu einem Auftrag. Du fotografierst aus der App heraus, das Bild liegt sofort am richtigen Auftrag, mit Zeitstempel und Mitarbeiter-Namen. Vor dem Termin geht der Mitarbeiter in den Auftrag und sieht, was ihn erwartet: das LV vom Architekten, die Skizze, die Vorher-Bilder, die Telefonnummer des Bauherrn. Meldet ein Kunde nach drei Jahren einen Sturmschaden, findest du den Auftrag und alle Fotos in zehn Sekunden, über die Postleitzahl-Suche.
Im Büro sitzt jemand am Monatsende drei Tage an der Lohnabrechnung. Stunden zusammensuchen, Schlechtwetter-Tage prüfen, Krankmeldungen einsortieren, Material gegen die Lieferscheine abgleichen. Dann fehlt irgendwo der Zettel von letzter Woche, jemand hat eine Stunde mehr eingetragen als auf der Baustelle war, ein Materialposten ist verschwunden. Drei Tage werden vier.
Mit einer Software wie Meisterwerk: Stunden landen automatisch auf dem Auftrag, dem sie gehören. Schlechtwetter, Krankheit, Urlaub: alles im selben CSV-Export, mit Mitarbeiter-Spalte und Tag-Spalte. Du fotografierst den Lieferschein, das Bild hängt direkt am Auftrag. Aus drei Tagen Lohnabrechnung werden drei Stunden, und die Sozialkasse-Doku ist als Nebenprodukt schon mit drin.
Nicht erfasst heißt nicht abgerechnet. Meisterwerk erfasst Arbeitszeiten dort, wo sie entstehen — auf der Baustelle, im Büro, auch ohne Netz. Urlaub, Krankheit und Überstunden rechnet das System automatisch mit.

Aufmaß ist die Grundlage jeder Dachdecker-Kalkulation: qm Dachfläche, lfm Kehle, lfm Traufe, Stück Ziegel, Standzeit Gerüst. Alle Positionen müssen am Ende sauber in einer Rechnung stehen, mit Schnittverlusten, Pauschalen und den Material-Preisen, die der Dachdecker-Einkauf vorgibt.
Wer mit Excel oder einem separaten Kalkulationsprogramm arbeitet, übernimmt Daten doppelt: einmal fürs Angebot, einmal für die Rechnung. Wenn dazwischen Nachträge kommen (typisch: Sparren-Bestand schlechter als bei der Erstaufnahme erwartet), wird das Angebot überarbeitet, die Rechnung danach komplett neu gerechnet. Stunden Arbeit nur fürs Übertragen.
In Meisterwerk arbeitest du mit einem Artikelkatalog, den du per CSV-Import befüllst. Datanorm-Dateien vom Dachdecker-Einkauf, Kühne, Sehringer oder Schneider überführst du in CSV: die häufigsten 25 bis 50 Artikel reichen für das Tagesgeschäft, Ziegel, Unterspannbahn, Dampfsperre, Flüssigfolie, Silikon, Spachtelmasse, Stehfalzbleche. Pauschalpositionen für kleine Reparaturen („Loch zugemacht, Material 25 Euro") sind genauso anlegbar wie Positionen mit qm-Logik. Aus einem bestätigten Angebot wird per Klick die Rechnung, Stunden werden automatisch dazugezogen, Nachträge ergänzen das Dokument, fertig.
Eine Dachdecker-App lebt oder stirbt auf der Leiter und auf dem Dach. Was im Büro bequem aussieht, kann oben unbedienbar sein: kalte Hände, Arbeitshandschuhe, Sonne von vorne, schlechtes Mobilfunknetz auf dem Land.
"Als Dachdeckerunternehmung: ein Tablet auf dem Dach ist immer schwierig. Hast du eine Reparatur, brauchst Bilder, dann fällt dir der fette Klopfer einmal runter und geht in tausend Teile kaputt. Ein Handy ist da robuster."
Inhaber, Dachdeckerbetrieb mit 13 Mitarbeitern
Drei Anforderungen entscheiden:
Was die App nicht ersetzt: das Kontrollgespräch mit dem Truppführer am Morgen. Aber sie sorgt dafür, dass jeder Termin denselben Sicherheits-Check und dieselbe Foto-Doku bekommt, auch der, den der neue Geselle führt.

Gama Photovoltaik plant, baut und wartet Solaranlagen. Zur Einsatzplanung, Koordination und Dokumentation nutzt das Team Meisterwerk. Für Mitinhaber und Projektleiter Robert Gawantka ist es “einfach das richtige Programm”.
Einsatzplanung allein? Zeiterfassung dazu? Oder gleich Angebot und Rechnung? Bei Meisterwerk zahlst du nur das, was du nutzt. Ab 49 €/Monat. Jeden Monat kündbar.

Dachdecker-Betriebe haben Engpässe, die andere Gewerke nicht kennen: Wetter-Umplanung, Schlechtwetter-Doku für die Sozialkasse, robuste Bedienung auf dem Dach. Software, die das nicht abbildet, ist Reibung. Software, die das abbildet, spart drei Tage Lohnabrechnung pro Monat und holt aus jedem Sturmschaden-Notdienst eine saubere Rechnung. Wer die Plantafel zuerst angeht, gewinnt am schnellsten Zeit zurück.
Eine Dachdecker-Software ist eine Handwerker-Software mit Funktionen, die den Dachdecker-Alltag abbilden: Einsatzplanung mit Wetter-Umplanung, digitale Dokumentation auf dem Dach, einfache Zeiterfassung mit Schlechtwetter-Buchung, zentrale Projektverwaltung und Schnittstellen zur Lohnabrechnung inklusive Sozialkasse-Doku.
Software für Dachdecker muss drei Dinge können, die Standard-Handwerkersoftware nicht hat: Termine wetterabhängig umplanen, Schlechtwetter pro Mitarbeiter dokumentieren, robust auf dem Dach laufen. Meisterwerk bietet diese Funktionen mit Plantafel, eigenem Abwesenheitstyp Schlechtwetter und mobiler App auf jedem Smartphone.
In Meisterwerk verschiebst du Termine per Drag-and-Drop in der Plantafel. Mitarbeiter sehen die neue Zeit auf dem Handy, ohne dass jemand anrufen oder eine Nachricht schreiben muss. Auch Folgegewerke kannst du sofort informieren, wenn ihr im selben System arbeitet.
Über die Meisterwerk-App auf dem Smartphone. qm Dachfläche und lfm-Werte für Kehle, Traufe und Stehfalz trägst du direkt am Auftrag ein, Fotos vom Aufmaß landen daneben. Beim Schreiben des Angebots sind die Werte schon hinterlegt: du musst sie nicht abschreiben.
Gerüststandzeit als eigene Position im Angebot anlegen: Tagessatz, dann Anzahl Tage. Bei längeren Baustellen mit Standzeit-Verlängerung: Position duplizieren oder als Nachtrag ergänzen. Meisterwerk übernimmt die Position automatisch in die Rechnung.
Meisterwerk passt für Notdienst sofort: Auftrag in 30 Sekunden anlegen, Stunden buchen, Foto vom Schaden schießen. Am Montag liegen die Daten im Büro, die Rechnung geht sofort raus, ohne dass am Wochenende Notizen verloren gehen.
Das Meisterwerk-Basispaket kostet 12 Euro pro Nutzer und Monat im Jahresvertrag. Zusatzmodule wie Plantafel, Zeiterfassung und digitale Formulare liegen bei 5 Euro pro Nutzer und Monat. Angebot und Rechnung kostet 20 Euro pro Monat, nicht pro Nutzer, sondern pro Betrieb. 14 Tage kostenlos testen, danach individuelles Angebot.
Schlechtwetter im Sinne der Sozialkasse des Dachdeckerhandwerks (SOKA-DACH) sind „zwingende Witterungsgründe", die die Arbeit am Dach unmöglich machen, Regen, Sturm, Schnee, Frost oder Hitze über 35 Grad bei bestimmten Materialien. Feste Temperatur- oder Niederschlagsgrenzen gibt es nicht. Anspruch auf Ausfallgeld besteht ab einer Stunde Arbeitsausfall pro Tag; ausgezahlt werden 75 Prozent des Stundenlohns, maximal 53 Stunden pro Kalenderjahr.
Datanorm ist das Standard-Datenformat im Baustoffhandel, Material-Listen mit Preisen, Artikelnummern und Beschreibungen kommen vom Großhandel als Datanorm-Datei. Eine spezialisierte Dachdecker-Software liest Datanorm direkt ein. Wenn nur ein CSV-Import möglich ist, lassen sich Datanorm-Dateien typischerweise umwandeln. Beim Dachdecker-Einkauf, Kühne, Sehringer oder Schneider ist Datanorm das Standardformat.
Laut ZVDH-Steckbrief März 2026 sind in Deutschland rund 15.200 Dachdeckerbetriebe in der Handwerksrolle eingetragen. Die Sozialkasse SOKA-DACH zählt 15.241 Betriebe inklusive Soloselbstständige (Stand 31.12.2025). 78 Prozent dieser Betriebe haben weniger als zehn Arbeitnehmer; im Durchschnitt sind es 5,5 gewerbliche Mitarbeiter pro Betrieb.
Quellen: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), dachdecker.org; anonymisierte Gespräche mit Dachdecker-Betrieben.